Vom Display zur autarken Steuerung +++ Warum Herstellernähe den Unterschied macht +++ Medical Storage beginnt bereits beim Design-In
Vom intelligenten Display bis zur zentralen Steuerung:
Wenn das HMI mit den Anforderungen wachsen muss
Ein intelligentes Display mit eigener Recheneinheit, moderner Touchbedienung und flüssiger Grafik ist für viele Anwendungen heute nur der Anfang. Im nächsten Entwicklungsschritt kommen oft zusätzliche Schnittstellen, Sensoren, mehr Rechenleistung oder neue Steuerungsaufgaben hinzu.
Die entscheidende Frage lautet deshalb:
Wie lässt sich ein HMI flexibel erweitern, ohne bei jeder neuen Anforderung das gesamte Systemkonzept neu entwickeln zu müssen?
Eine Antwort darauf bietet die Smart Embedded® Generation 2.0 von EDT (Vertrieb und Design-In SUPPORT: GLYN). Die Displayplattform kombiniert leistungsfähige STM32-Microcontroller, integrierte Grafikbeschleunigung und flexible Erweiterungsmöglichkeiten. So kann die HMI-Einheit mit den Anforderungen der Anwendung wachsen. Und zwar vom intelligenten Display bis hin zur zentralen Steuerung.
Rechenleistung für anspruchsvolle HMIs
Je nach Displaygröße kommen aktuelle Mikrocontroller der STM32-Familie zum Einsatz: der STM32U599 bei Modellen bis 7" WVGA sowie der STM32H7S7 ab 7" WSVGA und bei Varianten mit Ethernet.
In Verbindung mit moderner Grafikbeschleunigung und einer optimierten Speicherarchitektur entstehen flüssige Animationen und reaktionsschnelle Bedienoberflächen. Etablierte Software-Frameworks wie TouchGFX und FreeRTOS unterstützen dabei die Umsetzung auch anspruchsvoller Benutzeroberflächen.
Schnittstellen dort, wo sie gebraucht werden
Statt möglichst viele Anschlüsse fest auf dem Modul vorzusehen, konzentriert sich die neue Generation auf wichtige Industrieschnittstellen wie CAN und RS485.
Weitere Funktionen lassen sich bei Bedarf ergänzen. Über einen 30-Pin Expansion Connector stehen unter anderem I²C, SPI und UART zur Verfügung. USB-C und ein integrierter microSD-Kartenslot schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Speichererweiterungen, HID-Geräte und Datenübertragung.
Damit eignet sich die Plattform besonders für Anwendungen, deren Anforderungen sich während der Entwicklung noch verändern können.
Vom Display bis zur autarken Steuerung
Smart Embedded® Displays können unterschiedliche Rollen innerhalb eines Systems übernehmen. GUI-Berechnung und Touch-Verarbeitung laufen direkt auf dem Display. Dadurch wird die Hauptsteuerung entlastet und der Datentransfer über längere Leitungen reduziert.
Dank der verfügbaren Leistungsreserven kann die Displayeinheit bei geeigneten Anwendungen auch zusätzliche Steuerungsaufgaben oder sogar die zentrale Applikationssteuerung übernehmen.
Die Plattform ist in 4,3", 5", 5,7", 7", 10" und 12,1" erhältlich und deckt damit unterschiedliche Anforderungen an Einbauraum und Bedienfläche ab.
Schnell prüfen, ob die Technologie zur eigenen Anwendung passt
Gerade bei einer neuen HMI-Plattform ist nicht nur das Datenblatt entscheidend. Wichtig ist, wie schnell sich Schnittstellen, Sensorik, Software und Bedienkonzept in einer realen Anwendung testen lassen.
Dafür bietet GLYN ein passendes Starterkit inklusive SUPPORT zur Design-In Unterstützung.
Es enthält eine eigens entwickelte Aufsteckplatine mit STCC4 CO₂-Sensor sowie SHT45 Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren von SENSIRION. Zusätzlich ist das Starterkit mit einem Beispielprojekt, allen notwendigen Kabeln für die Spannungsversorgung, Programmer sowie RS485/CAN ausgerüstet. So lassen sich Display, Sensoranbindung und Erweiterungsmöglichkeiten direkt praktisch erproben. Auf Wunsch unterstützt der GLYN-SUPPORT zusätzlich bei der persönlichen Inbetriebnahme, beantwortet Fragen während der Entwicklung und begleitet die Integration in die eigene Applikation.
Auch kundenspezifische Anpassungen können individuell umgesetzt werden, wie beispielsweise bei Speicher, Schnittstellen oder Frontscheiben mit eigenem Dekor.
Kurz zusammengefasst: Einsatzmöglichkeiten und Vorteile
Smart Embedded® Displays übernehmen komplexe Aufgaben und flexibilisieren den Systemaufbau:
- Autarke HMI-Einheit: GUI-Berechnung und Touch-Verarbeitung erfolgen direkt auf dem Display. Das entlastet die Hauptsteuerung, reduziert den Datentransfer über lange Leitungen und verbessert die EMV-Eigenschaften.
- Zentrale Steuerung: Dank der hohen Leistungsreserven der leistungsstarken Controller kann die Displayeinheit bei Bedarf auch die komplette Applikationssteuerung übernehmen.
- Höchste Grafik-Performance: Durch das Zusammenspiel aus integrierter Hardware-Grafikbeschleunigung und etablierten Software-Frameworks (z. B. TouchGFX und FreeRTOS) laufen selbst anspruchsvolle UI-Elemente absolut flüssig.
- Schneller Marktstart: Das Starterkit-SUPPORT verkürzt Ihre Entwicklungszeit durch schnelle Inbetriebnahme, Beispielcode, CE-Zertifikate und vorkonfigurierte Sensor-Anbindungen.
- Kundenspezifische Anpassungen: Hardware-Anpassungen (Speicher, Schnittstellen, spezielle Frontscheiben) setzen wir nach Absprache individuell für Sie um.
Sie suchen eine HMI-Lösung, die nicht nur die aktuellen Anforderungen erfüllt, sondern auch Spielraum für den nächsten Entwicklungsschritt bietet?
Dann sprechen Sie mit uns über Ihre Anwendung.
Gemeinsam prüfen wir, welche Displaygröße, Rechenleistung und Schnittstellen für Ihr System sinnvoll sind.